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Baby & Kind Lifestyle

Von Workingmom zur Familienmanagerin #Momlife

Klingt Verrückt? Ist es auch…

 

Wer hätte gedacht das Sarah mal Zuhause bleibt und Hausfrau wird? Ich bin nach beiden Mädels ziemlich schnell wieder arbeiten gegangen und konnte mir nie vorstellen komplett Zuhause zu bleiben. Ich muss sagen, ich mag dieses Wort „Hausfrau“ nicht, meine Ärztin nennt mich liebevoll Familienmanagerin. Und genau das bin ich jetzt, ganz Offiziell und ich bin überglücklich!

 

Jetzt fragt ihr euch sicher wie es dazu kam? Es fing bei dem Thema Kita an, ich meldete Matteo kurz nach der Geburt für gefühlte 20 Kitas an und keiner dieser Kitas konnte uns mit einem Jahr einen Platz zusichern. Im nachhinein bekam ich oft zu hören wir wären viel zu spät dran, ich hätte wohl mein Baby was noch nicht mal geboren war, schon im Frühstadium anmelden müssen. Am besten während der Baby Planung! Mein Mann und ich zermürbten uns den Kopf und wussten nicht was wir noch machen sollten, als aller erstes  verlängerte ich meine Elternzeit bei meinem Arbeitgeber um ein weiteres Jahr und hofften auf einen Kitaplatz für das kommende Jahr. Es vergingen weitere Monate und das Thema war schon an der Tagesordnung bei uns! Innerlich beschäftige mich das Thema so sehr das ich schon im Hinterkopf hatte komplett Zuhause zu bleiben, ich wusste ja wie mein Mann darüber denkt, für ihn wäre es die beste Entscheidung, aber auch er sagt ich soll das machen was mich glücklich macht! Ihr Vier macht mich Glücklich, aber auch mein Job macht mich glücklich. Klar er ist anstrengend und die Arbeitszeiten waren nicht wirklich Familienfreundlich, dass musste ich mir eingestehen. Oft musste mein Mann noch mit ran und das obwohl er selbst eine Firma führt, er ist nonstop unterwegs und das mindesten 6 Tage die Woche und trotzdem gab er immer sein bestes und nahm mir alles so gut wie er konnte ab.

In der Nacht überkam mich der gedanke und ich war mir sicher,Ich bleibe zuhause und das aus voller überzeugung.

 

Ja ich bin überglücklich mit dieser Entscheidung und freue mich über meinen „neuen“ Job als Familienmanagerin, mittlerweile gibt es für mich nichts schöneres. Mein Mann lacht schon immer und sagt ich gehe voll in meiner Rolle auf und es gefällt hier jeden, oft steht ein frischgebackener Kuchen bereit, jeden Tag steht pünktlich das Mittagessen aufn Tisch und dazu auch noch mega gesund. Zu der Zeit als ich noch gearbeitet hatte gab es öfters mal was schnelles zwischen die Kauleiste für meinen Mann und mich, die Mädels hatten schon in der Schule gegessen… Für zwei kochen? Nein ich nutzte die kostbare Zeit für die Kids. Ich muss ehrlich gestehen, ich vermisse auch so gar nicht das ständige gehetzte von der Arbeit zur Schule, der Großeinkauf der immer Samstags nachmittags gemacht werden musste, weil ich den ganzen Vormittag immer am arbeiten war und dann war die hälfte immer ausverkauft. Ich bin sehr dankbar über diesen „Luxus“ Zuhause bleiben zu können, leider ist das nicht selbstverständlich und das weiß ich.

„Bist du jetzt nur Hausfrau?“

Es dauerte auch nicht lange, da kamen auch schon die ersten Bemerkungen alà „Bist du jetzt nur noch Hausfrau?“ „Ich würde ja niemals meinen Mann auf der Tasche liegen.“ „Das alleine macht doch nicht Glücklich“ „Machst du das deinem Mann zu liebe?“ und und und… Ich könnte jetzt noch so weiter machen, aber es würde mich wieder wütend und traurig machen. Nein um Himmels willen ich bin keine Hausfrau ich bin Familienmanagerin, die Mama die Zuhause im schönsten Job der Welt „arbeiten“ darf und noch dazu kann ich meinem Mann in der Firma aus dem Homeoffice unterstützen! Nebenbei geht noch mein Wunsch in Erfüllung, ich kann mich jetzt voll und ganz auf meinen Blog konzentrieren… Ihr dürft gespannt sein, ich hab so tolle Dinge geplant.

Und sollte ich irgendwann in späterer Zukunft mal ne Abwechslung brauchen, darf ich gerne jederzeit in meinem alten Job zurückkehren… Denn ich hab den besten Chef der Welt, Danke!!!

 

Egal welchen Weg ihr geht, ob Workingmum oder Vollzeitmama, vergesst nicht ihr leistet großartiges.

Ich freue mich riesig auf unsere Zukunft und bin gespannt was noch kommt.

hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar, wir es macht? ich würde mich riesig freuen.

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Comments (10)

  1. Ich bin auch zu Hause bei meinen Mäusen und sehr glücklich damit. Die vielen Sprüche übers „nur“ zu Hause sein kenne ich zu gut und finde es sehr schade manchmal so abgestempelt zu werden.
    Schön, dass du dich so entschieden hast.

    1. Ich Danke dir ganz Herzlich! Ich hoffe so sehr das es irgendwann als ganz normal behandelt wird und die Sprüche irgendwann aufhören ob gegen Vollzeitmamis oder auch gegen Mamis die arbeiten. Irgendwie kann man es der Gesellschaft nie recht machen und wir Mamas müssen doch zusammenhalten.

  2. Ich finde es Super dass du zuhause bleiben wirst es ist so so toll für die Kinder und auch für euch Eltern
    Ich bleib vorraussichtlich auch zuhause bis Emmy 3 Jahre alt wird ….
    Du machst es genau richtig !!!
    Und früher war es was ganz normales ???

  3. Ich muss echt sagen dass ich die heutigen 30 Jährigen schon ein wenig um Ihre neue Männergeneration beneide und ich nur aus diesem Grund gerne nochmal 15 Jahre jünger wäre… Mein inzwischen Gottsei dank Ex Mann war leider old school .. Ich Tarzan du Jane.
    Kleiner Tipp an dich trotzdem.. lass dir ein Taschengeld geben mit dem du dann machen kannst was du willst, nicht dass du dir dann doch blöd vorkommst wenn du deinen Mann plötzlich bitten musst wie einst bei Papa dir dieses Outfit zu kaufen. Erlaubt ist was der Familie taugt, für dich halt im Augenblick Familienmanagerin, ich denke es wird kein Dauerzustand Matteo kommt ja auch irgewann in den Kindergarten. Schlechtes Gewissen hätte ich an deiner Stelle keines-wozu auch.

    1. Hallo liebe Cathrin, Ich danke dir für deine Antwort <3 Sehr schön gesagt. Und danke für deinen netten und super Tip. Man fühlt sich gleich besser. Alles liebe für euch.
      Liebste Grüße Sarah

  4. Darf ich fragen was du gearbeitet hast?ich bin auch immer am überlegen mit zwei Kindern zu hause zu bleiben.ich bin Krankenschwester und bin auch ständig arbeiten.